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Auf dem Bild: Kirsten Hase, Claudia Ritzmann und Burkhard Tiessen. Foto: Stadt Waltrop.
Überschrift
Neuer Fahrrad-Rastplatz an der Alten Zeche eingeweiht: Firma Hasebikes spendet „Parkplätze“
Datum
27.08.2021
Meldung

Nicht zuletzt dank der Bemühungen von Waltrops Radbeauftragtem Burkhard Tiessen wird die Hebewerksstadt immer fahrradfreundlicher. Gemeinsam mit Claudia Ritzmann vom Fachbereich Umwelt und Bauen und Spenderin Kirsten Hase vom ortsansässigen Spezialrad-Hersteller weihte er am Mittwoch, den 25. August 2021, auf der „Alten Zeche“ einen neuen Rastplatz für Radfahrer ein.

Vier Bänke, ein Tisch und eine Reihe von Radabstellbögen, inmitten von Rosen und Ahornbäumen und eingerahmt von einer bunten Blumenwiese, bilden Waltrops ersten Fahrrad-Rastplatz. Die kürzlich eingerichtete und eröffnete neue Anlage befindet sich direkt am Fuße der Halde Brockenscheidt mit dem berühmten Spurwerkturm des Künstlers Jan Bormann – einem der beliebtesten Ausflugsziele Waltrops – und nahe der neuen Hochzeitsallee und der beliebten Gastronomie in der Lohnhalle des Versandkaufhauses Manufactum.

In Abstimmung mit NRW-Urban hatte die Stadtverwaltung nach dem Ende der Grubenförderung durch die Firma Mine-Gas vor einigen Jahren auf den Rückbau einer Schotterfläche verzichtet und stattdessen eine Ausgleichszahlung in Höhe von 11.900 Euro erhalten. Dank des Geldes konnte jetzt Waltrops beliebtes Ausflugsziel mit dem neuen Rad-Rastplatz aufgewertet werden.

„Die 11.900 Euro haben wir investiert, um die Anlage auszustatten.“ sagt Claudia Ritzmann, im städtischen Fachbereich Umwelt und Bauen zuständig für Grünflächen und Umweltschutz. „Das entspricht den Kosten für die Tiefbauarbeiten, die Rampe, die Begrünung und die wassergebundene Decke auf 100 Quadratmetern sowie die Anschaffung und Installation einer Sitzgruppe und weiterer Ausstattung wie Abfalleimern“. Umrandet wird der Rastplatz von Wildrosen und drei Ahornbäumen. Die übrige Schotterfläche – ca. 350 Quadratmeter – wird durch die Aussaat von Wildkräuterspezialmischung eingegrünt.

Dank der weltweit bekannten Spezialradmanufaktur Hasebikes, die sich in unmittelbarer Nähe zur neuen Anlage im Gewerbepark Zeche Waltrop befindet, gibt es auf Waltrops erstem Fahrrad-Rastplatz auch „Parkplätze“, betont Claudia Ritzmann: „1000 Euro sind von der Firma Hasebikes noch obendrauf gekommen, damit die Radabstellbögen finanziert werden konnten“.

Burkhard Tiessen, Wirtschaftsförderer und Radbeauftragter der Stadt Waltrop und selbst passionierter Radfahrer, betont die gute Lage des neuen Rastplatzes: „direkt im Grünen an einem der beliebtesten Ausflugsziele Waltrops, genau auf der ‚Route der Industriekultur‘ und zusätzlich nahe der Römer-Lippe-Route. Zahlreiche Ausflügler und Touristen nutzen diesen Radwanderweg, um am Datteln-Hamm- und Wesel-Datteln-Kanal entlang von Detmold bis nach Xanten an den Niederrhein zu fahren. Viele von ihnen nutzen Hotelangebote in Waltrop.“

Und viele von ihnen machen einen Abstecher in die Waltroper Innenstadt, wie Kirsten Hase berichtet: „Ich weiß gar nicht, wie viele Ausflügler mich schon gefragt haben, wie sie von hier zu Curry Heini kommen“. Die Marketing- und Finanzchefin der renommierten Rad-Manufaktur vis à vis zum Rad-Rastplatz ist begeistert von der neuen Anlage und will ein Auge darauf haben, um Zerstörung und Vandalismus zu verhindern.


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Auf dem Bild (v.l.): Kirsten Hase, Claudia Ritzmann und Burkhard Tiessen. Foto, Stadt Waltrop.