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Schüler:innen übergeben Anti-Mobbing-Konvention
Datum
20.09.2023
Meldung

Rund 200 Schülerinnen und Schüler der Waltroper Schulen zogen am Mittwoch (20.09.2023) vom Kiepenkerlbrunnen zum Rathaus, um dort die Anti-Mobbing-Konvention an Stefan Wilke, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, zu überreichen.

Seit weit über zehn Jahren arbeiteten die Waltroper Schulen gemeinsam am Thema – zunächst im „Buddy“-Projekt, dann im Bündnis „Wir“ (Werte – individuell – richtungsweisend). Jetzt präsentierten alle Beteiligten einen wichtigen Meilenstein: die Anti-Mobbing-Konvention.

"Ziehen alle am selben Strang"

„Wir haben uns auf den Weg gemacht und diese Anti-Mobbing-Konvention gemeinsam entwickelt – alle ziehen am selben Strang“, unterstrich Hania Kampa-Jansing, zweite Konrektorin der Realschule Waltrop. „Wir sind stolz, dass Schülerinnen und Schüler der Waltroper Schullandschaft die Anti-Mobbing-Konvention heute überreichen können“, sagte sie unter dem Applaus der Anwesenden.

Lob für Schülerinnen und Schüler

Stefan Wilke, der die Anti-Mobbing-Konvention vor dem Waltroper Rathaus entgegennahm, zeigte sich beeindruckt: „Das ist etwas ganz Besonderes – dieses Wir-Gefühl.“ Die Vision einer mobbingfreien Schullandschaft sei erkennbar ein Thema, das die gesamte Schulgemeinschaft vereine. Die Stadtverwaltung werde das Projekt nach Kräften unterstützen. Er spreche den Schülerinnen und Schülern ein großes Lob für die erarbeitete Konvention aus: „Das ist ein starkes Zeichen – Kompliment!“

Die Anti-Mobbing-Konvention ist zuvor im Unterricht an Kardinal-von-Galen-Schule, August-Hermann-Francke-Schule, Lindgren Schule, Realschule, Gesamtschule sowie dem Theodor-Heuss-Gymnasium eingeführt worden. Zudem haben die jeweiligen Schulkonferenzen die Konvention verabschiedet. Die Eltern der Schüler:innen haben ebenfalls ein Exemplar der Anti-Mobbing-Konvention erhalten und sind aufgerufen, es zu unterzeichnen.

In der Konvention ist zum einen festgehalten, in welcher Form Mobbing auftreten kann und welche Folgen es haben kann. Vor allem aber ist darin fixiert, auf welche Maßnahmen sich die Schulgemeinschaft verständigt, um aktiv gegen Mobbing vorzugehen. Ziel sei es, dass alle Schüler:innen fair und stark genug sind, um gegen Mobbing einzuschreiten – frei nach dem Motto „Jedes Kind hat das Recht sich sicher zu fühlen“, wie es in der UN-Kinderrechtskonvention verankert ist.

 

Auf dem Bild: Schülerinnen und Schüler übergeben ein Exemplar der Anti-Mobbing-Konvention an Stefan Wilke, den Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters. Foto: Stadt Waltrop