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Überschrift
Unterbringung Geflüchteter in Waltrop
Datum
23.11.2023
Meldung

Weltweit waren Mitte des Jahres nach Schätzungen des UNO-Flüchtlingshilfswerks rund 110 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Konflikten und Verfolgung. Auch der Stadt Waltrop werden in den letzten Wochen wieder mehr Geflüchtete zugewiesen, und selbstverständlich macht die Stadtverwaltung vieles möglich, um eine menschenwürdige Aufnahme dieser Menschen zu gewährleisten.

Weil die existierenden Unterbringungsmöglichkeiten an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, wird derzeit mit Hochdruck an weiteren Optionen gearbeitet, um die Menschen, die in Not geraten sind und die in ihren Herkunftsländern aufgrund von Krieg, Konflikten und Verfolgung keine Zukunft für sich und ihre Familien sehen, unterzubringen und sie in Waltrop willkommen zu heißen. Dabei ist es Bürgermeister Marcel Mittelbach wichtig, die Geflüchteten dezentral unterzubringen, um der Entstehung von „Hotspots“ entgegenzuwirken.

Die Unterkunft „Egelmeer“ steht derzeit bekanntlich wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung. Um die dort wegfallenden Wohnmöglichkeiten zu kompensieren, wird momentan im Gebäude der ehemaligen Stadtbücherei (Nordbebauung Raiffeisenplatz) übergangsweise eine Unterkunft eingerichtet. Noch in dieser Woche werden dort voraussichtlich drei Personen einziehen. Insgesamt können bis zu 40 Menschen untergebracht werden.

Die Stadt Waltrop ist darüber hinaus mit Vermietern und Wohnungsgesellschaften in Kontakt, um auch über diese Schiene Wohnmöglichkeiten zu erschließen und geflüchteten Menschen ein Zuhause zu bieten.

Weitere Möglichkeiten in der Prüfung

Weiterhin prüft die Stadt derzeit Flächen, um weitere Wohnmodule – vergleichbar denen, die am Stutenteich errichtet worden sind – aufstellen zu können. Bürgermeister Marcel Mittelbach sagt: „Mit der modularen Unterkunft am Stutenteich haben wir bislang gute Erfahrungen gemacht. Sowohl, was die bauliche Situation anbelangt, als auch die Einbettung der Neuankömmlinge in die Nachbarschaft. Darauf wollen wir aufbauen.“

Sobald ein Standort für Unterkünfte in Modulbau-Weise feststeht, wird der Bürgermeister, wie dies auch in der Vergangenheit bereits erfolgt ist, eine Informations-Veranstaltung für die Anwohner:innen anbieten. „Integration kann nur gemeinsam gelingen“, so der Bürgermeister. „Und ich bin stolz darauf, dass wir in Waltrop den geflüchteten Menschen, unseren Gästen, mit offenen Herzen begegnen. Neuzugewanderten zu helfen, ist unsere humanitäre Pflicht. Dieser Pflicht kommen wir bei allen Menschen gerne nach, die bereit sind, Teil der Waltroper Stadtgesellschaft zu werden und geltende Werte und Regeln zu beachten, sich einzubringen und etwas zurückzugeben.“

Dankeschön-Stand von ukrainischen Geflüchteten

Sehr dankbar ist Bürgermeister Marcel Mittelbach darüber, dass in Federführung von Olga Rittgerott am Samstag, 02.12.2023, ab 11:00 Uhr ein Dankeschön-Stand am Kiepenkerl-Brunnen seitens der aus der Ukraine nach Waltrop Geflüchteten angeboten wird (siehe Anhang). „Wir können so viel mehr bewegen, wenn wir es gemeinsam tun!“, ist Mittelbach überzeugt.

Seit knapp einer Woche läuft indes auf Initiative des Bürgermeisters ein Pilotprojekt: eine gemeinsame Streife des kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) mit einer renommierten Sicherheitsfirma, die aus Gründen der Prävention ins Leben gerufen wurde. Die bisherigen Rückmeldungen sind positiv. Die Mitarbeiter sind an unterschiedlichen Wochentagen und zu unterschiedlichen Zeiten mit Schwerpunkt in der Innenstadt unterwegs. Das Projekt soll zunächst bis Mitte Januar 2024 laufen.


Auf dem Bild: Ansicht des Waltroper Rathauses (Altbau). Text im Bild: Aktuelles aus dem Rathaus. Foto: Stadt Waltrop